Wissen alleine reicht nicht! Innovationen brauchen ganz bestimmte Strategien und Umsetzungsstrategien

Innovation ist in aller Munde!
Nicht nur Tausende Innovationsmanager und Jungunternehmer widmen sich dem Thema, nein viele Lehrstühle und Forschungseinrichtungen scheitern immer wieder an der Umsetzung herausragender Forschungsergebnisse in die Praxis.

Heute gehen wir einigen Kernpunkten des Innovationserfolges auf den Grund …

Vorsicht der Beitrag beinhaltet provokative Gedankengänge und hält sich nicht wirklich an die strengen Vorgaben der allzu brav gewordenen Innovationsprofis da draußen!

Weder will der Beitrag lehrmeisterlich wirken noch in Frage stellen wie prozesstreue Vertreter der Zunft die mehr oder weniger innovationsfreundliche Kultur in Großunternehmen „pflegen und hegen“.

Hier kommt die Zukunft zu wort und welche kollaborativen und kooperativen Kräfte es braucht um Innovation als integralen Bestandteil zu verstehen und zu leben.

Alles in allem geht es um die sinnvolle Zusammenkunft von Praxis und Theorie. Also um die Vereinigung der Kräfte von Forschung und Lehre mit unternehmerischem Denken und Handeln.

Nur wenn die Kernpunkte und Schlüsselaspekte für zielorientierte Neuerungen erfüllt sind kommt es zu dem was man Innovierung nennt.

Ansätze und Methoden gibt es derer viele, doch handelt es sich immer noch um ein völlig unterbelichtetes Feld – manche fassen es unter dem Begriff Innovationsmanagement zusammen.

Braucht Innovation Struktur und Prozesse?

Ja! Braucht es! Innovation braucht systematische Ansätze und eine strukturierte Vorgehensweise.
Hier sind sich Universitätsvertreter und gestandene Unternehmer sogar einig.

Lediglich in Ausprägung und Schärfe gehen die Meinungen weit auseinander.
Fokus auf der einen Seite, Offenheit auf der anderen. Also ein zweischneidiges Schwert.
Es handelt sich also um ein divergentes Problem wie es E. F. Schumacher schon in seinen Werken nannte.

Struktur und Systematik auf der einen Seite, ein offener Ausgang im Prozess auf der anderen Seite.

Klingt nach Unplanbarkeit, Gefahr des Mißerfolges und vor allem nach einem ggf. stark iterativen Prozess.

Nun gut wollen wir uns auf die Diskussion um „Trial’n’Error“ nicht drücken.
In der Praxis ergeben sich im Laufe des Innovationsprozesses durchaus Schleifenrisiken und entscheidende Gewichtungs- und Priorisierungsherausforderungen um greifbare und realisierbare Ergebnisse zu erlangen.

Doch deshalb ufert das Ganze noch lange nicht in Beliebigkeit und freies Experimentieren aus.

Nein im Gegenteil! Es wird mit Hilfe von praxiserprobten Hilfsmitteln eine Lernkurve in Mitten der Ergebniserprobung eingebaut und diese schlägt eine Brücke von bekannten Lösungsansätzen zu völlig neuen Möglichkeiten.

Eine noch vor wenigen Stunden unüberwindbare Barriere wird oft mit wenigen Gedankensprüngen genommen und führt zu oftmals legendären, neuen Innovationen.

Doch mit Hilfe welcher Konzepte, Methodiken und Implementierungshilfen kommt es zu derartig bahnbrechenden Ergebnissen?

Heutige Probleme schreien förmlich nach fundamentaler Veränderung

Egal wie gebildet und gelehrt Menschen sind. Immer und immer wieder sind es die überraschenden, interdisziplinären Neumischungen oder gar Exoten die einen Durchbruch einleiten und herbeiführen!

Nicht die Erfahrung oder gar der Wissensstand sind Vorbedingung für geniale Ansätze. Oft genug waren und sind Experten verblüfft auf welche Lösungsansätze Neulinge oder Branchenfremde stoßen.

Damit soll nicht behauptet werden, dass umfassende Kenntnisse oder gar Praxiserfahrung hinderlich sind. Nein vielmehr geht es um die Einbringung unbelasteter und frischer Gedanken die dem gesamten Fortgang helfen und dienen.

Oft genug hat sich in meiner Betreuungsarbeiten bei Mandaten und auch den pro bono Projekten für gemeinnützige Einrichtungen gezeigt:

Energie und Enthusiasmus bringt oft mehr als Können und Expertentum!

Oft sogar verbaut der erbitterte Kampf im Wettbewerb und die Vorbelastung durch „Realitätssinn“ jeglichen Sinn für neue, kreative Wege.

Technik ist nicht Zweck sondern Mittel

Ja, das gebe ich zum Besten obwohl ich durch und durch Informationstechniker in Sachen Profession bin!
Die Gedanken und Lösungsansätze sollen und dürfen sich nicht primär um technisch-organisatorische Machbarkeiten scheren.

Erst wenn Klarheit über eine Innovation gesetzt werden kann, dann geht es an Machbarkeitsstudien und erst dann ist dringend anzuraten den sogenannten Ökocheck in Bezug auf alle relevanten Rahmenbedingungen durchzuführen.

Wer neues Denken, neue Lösungsgenerationen oder gar völlig neue Organisationsstrukturen setzen will, der muss mutig und offen voranschreiten!

Am Horizont der Zukunft findet man neue Märkte, neue Regeln und vor allem völlig neue Ansätze für durchschlagenden Erfolg.

Doch nur dann wenn Zielorientierung oder gar völlig veraltete Vorstellungen nicht die Sicht auf wesentliche, neue Welten verstellt.

Tausende und Millionen neuer Interessenten und Nutzer können erreicht werden wenn man den „Mind-Shift“ also das Umstellen im Kopf zulässt!

Vorsicht! Dabei meine ich nicht eine künstliche Abwendung von bisherigen Zielkunden oder gar eine komplette Verwerfung bisheriger Erfolgsstrategien. Um Gottes Willen NEIN!

Innovieren bedeutet oftmals nur wenige Stellschrauben anders einzustellen und dabei effektiv und effizient komplett neue Angebote, Produkte und Dienstleistungen mit einem neu gesetzten Fokus zu erlangen.

Der Wert der Innovation liegt nicht im Selbstzweck der Veränderung!

Alles nur noch eine Frage des Designs?

Nicht wirklich!
Alles eine Frage des Nutzens!

Natürlich hat Kreativität und Innovationskraft seine Daseinsberechtigung und oftmals ergeben sich völlig neue Designs im Laufe des Neuerungsprozesses.

Doch viel zu oft werden trendige Themen und Lösungsansätze künstlich aufgebauscht und im Zuge von „Designdenken“ als hippe, neue Schale angepriesen.

Wer wirklich kreativ an die Problemstellungen heran geht udn dabei Implementierungsunterschiede in der Zukunft grundsätzlich zulässt ist offen genug auch mit klitzekleinen Veränderungen bahnbrechende Erfolge zu erzielen 🙂

Oft deckt sich die Erwartungshaltung hin zur umwälzenden Neuerung nicht mit den letztendlich gefundenen Innovationen. Veränderung kann oft so überraschend subtil sein!

Unternehmer müssen Modellieren

Ob Design oder Modell, immer geht es um die dahinter stehenden Umsetzungsmöglichkeiten. Passen die innovativen Ansätze nicht zur Realität, sprich den Problemanforderungen des Nutzers so wird sich schwerlich ein tragfähiges Geschäftsmodell finden lassen!

Nur wer marktgerecht entwickelt und die Nutzbarmachung als Herausforderung bewältigt kann durchschlagenden Erfolg auf Basis von Innovationsleistungen erlangen.

Nicht umsonst sprechen erfolgreiche Umsetzer immer von „Am Markt vorbei entwickelt“ wenn andere Anbieter Ihre vermeintlichen Wunderwaffen abfeuern und dabei nur Lärm statt Lösungen produzieren.

Technische Machbarkeit garantiert noch keinerlei Geschäfts- und Umsetzungserfolg in der Praxis und draußen auf dem Feld!

Hier irren Startups genauso wie alt eingesessene Unternehmen.
Regelmässig zerschellen die Innovationen am Fels der Marktbrandung.

Ausgewogenes Verhältnis von Praxis und Theorie

Nicht selten kommt es vor, dass hochschulnah herausragende Forschungsergebnisse erziehlt werden und diese Monate, ja Jahre brauchen bis praktische Anwendungen dazu gefunden werden.

Umgekehrt genauso: Praxisfälle, quasi als unlösbar eingestuft, schreien förmlich nach Forschung und Entwicklung. Doch lange findet sich kein geeigneter Ansatz zur Bewältigung auf Basis theoretischer Errungenschaften.

Hier helfen oft auch keine noch so engen Zusammenarbeiten mit Hochtechnologie-Anbietern, Forschungseinrichtungen und Praktikern.

Oftmals braucht es erst eine kulturelle Annäherung oder gar aberwitzige Zufälle bis „der Groschen fällt“ wie man so schön sagt.

Die sogenannte Kommerzialisierung der Universitäten ist zwar zunehmend zu vermerken. Doch führte sie bisher kaum zu begrüssenswerten Veränderungen.

Im Gegenteil: Eine engstirnigere Herangehensweise und schwierigere Finanzierungssituation ist anzutreffen.
Also eher die gegenteilige Entwicklung als ich sie noch ein paar Zeilen weiter oben angepriesen hatte 🙁

Was könnte also dem Ganzen dienlich sein?

Mehr Praxis/Therie-Mix in Form von Praktika und Interdisziplinärem Austausch auf der einen Seite und weit mehr Offenheit für Spinnereien in etablierten Wirtschaftseinheiten.

Ich erwarte mir von der Umstülpung der Gesellschaft und Wirtschaft auf Basis dezentraler Kommunikationsmedien noch so manchen Nachbrenner-Effekt was unsere Innovationskraft betrifft.

Doch dies wird wohl nicht allen etablierten Lösungsanbietern am Markt schmecken.

Denn aus internen Schutzrechten dürften mehr und mehr freifliessende Lösungsansätze werden die kaum mehr zu bändigen sind und für eine Kommerzialisierung nicht immer zur Verfügung stehen werden.

Stellt sich die Frage welche Rolle bisherige Belohnungsansätze wie Geld, Ansehen, Titel und ähnliches in der Zukunft spielen werden.

Manche sprechen schon von einer Gamifizierung und könnten gar nicht soweit von der zukünftigen Realität entfernt sein.

Der Übergang in eine neue Kultur der „challenge-basierten Innovationen“ könnte bald schon völlig neue win-win Situationen außerhalb üblicher Innovationszentren im großen Stil entstehen lassen.

Getrieben von Teilnahme und Teilhabe dürften sich mehr und mehr völlig neue Ansätze des Innovatierens etablieren …

Ganze Ökosysteme nachhaltiger, dezentraler Innovations-Ökosysteme sind in Entstehung!

Sie wollen Teil davon werden?
Dann freue ich ich über persönlichen Kontakt zu dem Stichpunkten „peer-Licencing“ & „cooperative innovation“ …

Sie erreichen mich mobil Mo-Fr 6-8 Uhr ohne Voranmeldung unter +49 178 29 50 40 2 und per EMail an neukontakt@infobuero.com

Ihr

Heinz J. Hafner


Meine Mandate buchen mich um durchschlagende Erfolge im eigenen Erfolgsfeld zu erlangen.

Dabei liefere ich umfassende Erfolgsfeld-Analysen, führe Positionierungsworkshops durch und begleite zielführende Innovationsprozesse.

Das Ergebnis:
Nachhaltige, zukunftsorientierte Position
als Branchenführer im digitalen Zeitalter